Sei biegsam wie Bambus – ohne dich zu verbiegen!

© Potzinger

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Frühlingszeit- Holzzeit- Leberzeit

Der Frühling ist da. Im Winter haben wir Energie und Kraft, Yin gesammelt. Wille und Vitalität sollten fest verwurzelt sein. Die Frühlingsenerergie nun ist eine sehr dynamische nach außen drängende. Sie wird in der TCM als Holzphase bezeichnet. Es kommt zum einschießen der Säfte, zum Anschwellen und Aufbrechen der Blüten. Ein Beispiel für flexibles Holz ist der schnell wachsende Bambus der sich elastisch im Wind bewegt. Flexibel und voller Säfte.

Übertragen auf den Menschen entspricht diese Holzzeit der Leberenergie. Es ist eine ideenreiche, kreative Kraft, die Erfolg und Ausstrahlung bringt, die nach Wachstum und unbegrenzter Entfaltung strebt.

Fließen die Säfte nicht, sind eingetrocknet oder verhärtet, dann bricht der Stamm im Sturm. Knoten und Verhärtungen entstehen wenn die Zweige sich nicht ausbreiten und den für sie vorgesehenen Raum nicht einnehmen können.
Ist diese Energie blockiert (durch äußere Umstände, aber auch durch Ziellosigkeit und unklare Ideen) kommt es leicht zu Aggression, Zorn, Ärger, Zwietracht. Wir sprechen von „brodelnder Leber“ oder „Leber-Qi-Stau“. Diejenigen die sich ohnehin leicht ärgern, werden in der Holzzeit noch schneller aus der Haut fahren.

Leber-Qi-Stau äußert sich bei Frauen häufig als prämenstruelles Syndrom oder auch als ständig verspannte Nackenmuskulatur, nicht tief durchatmen können, Verstopfung, Magenschmerzen, Migräneanfälle, ein Gefühl gleich zu platzen. All das kann entstehen wenn sich die aggressive Holzenergie nach innen wendet und verknotet. Die Störungen äußern sich umso heftiger, je mehr die nach außen strebende Energie durch erhitzende Speisen, Bewegungsmangel, Druck im Außen, Stress in überheizten Räumen verstärkt wird.

Wie könnte die Therapie aussehen?
Das Leber-Qi wird entspannt durch kreative Prozesse, durch Entschleunigung, durch Zeit mit sich alleine, durch schlafen!

UND durch lachen, singen, tanzen, schreien, malen, sich verlieben…

UND durch Craniosacral-Viszerale Organarbeit. Cranio ist sehr wirkungsvoll um wieder ins Lot zu kommen. Diese besondere Art der Körperarbeit bewirkt ein Loslassen und ins Fließen kommen.

 

Weitere Möglichkeiten um die Leber zu unterstützen (ein kleiner Auszug aus der 5 Elemente Ernährung):

Ein Loblied auf die Mariendistel die unsere Leber schützend umhüllt; siehe hier 
– Thermik: bitter, kühlend
– leitet Feuchte-Hitze aus Leber aus,
– tonisiert das Leber-Yin
– leitet Schleim-Hitze aus
– wirkt toxischer Hitze entgegen 

Getreide:
Gerstenkur (mit gekeimter Gerste), Polenta, Couscous
Gemüse:
Artischocke, Karotte, Sprossen aller Art (besonders Radieschensprossen), schwarzer Rettich
Gewürze/ Kräuter:
Kresse, Lorbeer, Kardamom, Koriander (Kraut), Majoran, Cumin, Curcuma, Kren, Basilikum, Dill, Liebstöckl
Löwenzahn!

 

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Baby Cranio – wieso, weshalb, warum?

Seit über 20 Jahren beschäftige ich mich mit großer Freude und Begeisterung mit Babycranio. In Kontakt kam ich damit durch meine Tätigkeit als Intensivkrankenschwester auf der Frühchenstation im LKH Graz.
Die Frühchen sowie Cranio sind konstante Begleiter in meinem Leben.
Ich bin nach wie vor regelmäßig überwältigt über die Verbindung die während einer Cranioeinheit entsteht und die Entwicklung die dadurch ermöglicht wird.
Diese Form der Zuwendung, der Aufmerksamkeit, der Präsenz ist ein großer Schatz und eine enorme Bereicherung für Kind und Eltern!
Für mich ist Cranio spirituelle Praxis die auf tiefem Respekt und Ehrfurcht vor dem Individuum gründet.

Es gibt kein sanfteres Instrument in der Körperarbeit das besser für Babies geeignet wäre um:
• die Bindung zwischen Mutter, Vater und Kind zu stärken
• die Selbstheilung zu aktivieren,
• die Selbstregulation zu verbessern
• den Schlaf zu fördern
• blockiertes zu lösen
• angestautes zu mobilisieren
• Stress und Trauma zu mildern

Cranio stärkt außerdem dein Urvertrauen!

Dass Foto wurde mir übrigens von den Eltern des kleinen Frühchens zur Verfügung gestellt. Das Kind ist nun bereits 10 Jahre alt und pumperlgesund!
Es befand sich wochenlang auf der Intensivstation und wurde neben intensiver und liebevoller Behandlung und Pflege auch craniosacral betreut!

 

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Die Mitte und das Immunsystem stärken mit den 5 Elementen

Gutes Essen ist kein Luxus,  sondern eine Notwendigkeit. Die traditionell chinesische Medizin (TCM) stellt unmittelbare Zusammenhänge zwischen den Lebensmitteln die wir zu uns nehmen und unserem Gesundheitszustand fest.  Wenn Nahrungsmittel richtig eingesetzt werden, kann jede Mahlzeit zur Medizin werden

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Die Ernährung nach den 5 Elementen ist keine Diät sondern stellt Wohlbefinden und Genuß in den Vordergrund. Lebensmittel werden nach ihren thermischen Eigenschaften (heiß, warm, neutral, erfrischend, kühlend) bewertet und dem jeweiligen Element (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser) zugeordnet. Je nach Ungleichgewicht im Organismus, kann mit entsprechenden Lebensmitteln und Kochmethode geschickt gegengewirkt werden.
Ist die ERDE, unsere Mitte (Magen und Milz), stark, geht es uns gut, denn sie gibt Energie weiter an alle anderen Organe. Ist diese geschwächt, haben wir Verdauungsprobleme und fühlen uns insgesamt schwächlich.

 

In der 5 Elementeküche wird grundsätzlich gekocht und nicht roh gegessen. Materie wird in Energie umgewandelt. Gekochtes ist leichter verdaubar als Rohes, oder als die in unseren Breiten sehr beliebte “Jause”.  Eine Ernährungsumstellung bedeutet anfänglich immer einiges an Aufwand. Die Befindlichkeit bessert sich jedoch rasch und der Aufwand wird sehr schnell als lohnend empfunden.

Hier eine  Kraftsuppen- Rezeptidee mit speziellen TCM Zutaten die sehr gut unsere Mitte stärken, Energie aufbauen und uns gesund die kalte Jahreszeit überstehen lassen:

Codonopsis (anstelle von Ginseng) gehört zur Familie der Glockenblumengewächse und ist ein ausgezeichnetes QI Tonikum das vor allem die Mitte (Milz, Magen) stärkt. Es ist ein hervorragendes Mittel bei Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kurzatmigkeit und Anämie. Im Wochenbett und beim Stillen wird es ebenfalls gerne eingesetzt da es die Laktation fördert und über die Milch auch das Baby stärkt.
Kleinkinder können ohne Bedenken an der Codonopsis Wurzel nagen. Es fördert das problemlose Zahnen und trägt zu einer guten Immunabwehr bei.

Fructus Jujubae (chinesische Dattel) bei kraftlosigkeit, Energielosigkeit, bei Unruhe und Nervosität. Stärkt die Mitte, beruhigt, entspannt, produziert Säfte und Blut.

Dioscoreae villosa (Yams-wild) tonisiert das Milz-Qi, sowie das Lungen- und Nieren-Qi.

Citri reticulatae viride pericarpium (getrocknete Schale der unreifen Mandarine)
Qi bewegend und regulierend, schmerzstillend, krampflösend, entstauend

Poria (Kiefernschwamm oder Cocospilz) beruhigt Herz und Geist und stärkt die Milz. Fördert die Regulation des Wasserhaushaltes im Körper, gegen Durchfall, beseitigt pathogene Feuchtigkeit

Amomum (zur Familie der Ingwergewächsen gehörend) aufbauend, Feuchte ausleitend, Milz stärkend…

Die beschriebenen Zutaten in einer TCM Apotheke mischen lassen (manchmal bieten Appos auch fertige Mischungen an) und davon 2 EL auf 2 Liter Wasser geben. Huhn, Suppengemüse, Frühlingszwiebel, Fenchelsamen, Wacholderbeeren, Muskatnuss zugeben und VIER Stunden köcheln lassen. Abseihen und über die nächsten Tage trinken.
(Wer ein genaues Hühnchensuppen Rezept braucht melde sich bitte bei mir. Wer gerne das Hühnerfleisch essen möchte nimmt das Huhn nach einer Stunde Kochzeit aus der Suppe, entfernt das Fleisch und kocht die Knochen weiter)

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Alles, was lange währt, ist leise!

At the heart of every Fulcrum, there is Love

Hier am Meer ist alles ganz leicht. Auf meiner Lieblingsinsel Elba, die mit besonderer Energie ausgestattet ist, lebt es sich völlig zeit- und schwerelos. Vollständig ins Hier und Jetzt abgetaucht fühlt sich das Leben wie ein ausgedehnter Stillpunkt an. 

Auch meinem Kind gefällt das. Felix wirkt entspannt und gleichzeitig energetisiert. Freudvoll aufgeladen.

Hier fühle ich meine eigene craniale Welle! Die diskreteste und subtilste Kraft im Körper. Nur im meditativen Zustand kann sie erspürt werden. Sie ist die „leise Stimme des Geistes“ oder der „kleine Wind“ der durch uns durchzieht, uns lebendig fühlen lässt. Ein für gewöhnlich unsichtbares  Energiefeld.

Verändert sich dieses Energiefeld, verändert sich unser Körper. Auch unser Denken und Handeln. 

Das Verwobensein von Körper und Geist und seinen Aspekten Psyche und Bewusstsein, vermittelt uns unser „tiefstes Dasein“ das nicht statisch ist sondern rhythmisch bewegt (Hugh Milne).

Stille ist das Zentrum jeder Aktivität. Damit ist sie das beständige, vereinende Prinzip, durch welches jedes Teil mit dem anderen und mit dem Ganzen verbunden ist. 

Fulkrum- Drehpunkt der Stille! Kraftort für die Organisation bestimmter Aktivitäten.

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Hilfe bei PMS durch Craniosacrale Intervention & TCM

© Praxis Potzinger

Unterstützung bei Prämenstruellem Syndrom-PMS durch Craniosacrale Prozessarbeit!

Nervlich überreizt, müde, weinerlich, unzufrieden, Wasseransammlungen im Gewebe, Brustspannen, Migräne… um nur ein paar Symptome zu nennen die viele Frauen vor der Menstruation plagen. Fast jede dritte Frau ist davon betroffen und oft leidet das gesamte nähere Umfeld mit.

Die Symptome sind in manchen Fällen derart schwerwiegend, daß die Lebensqualität enorm eingeschränkt ist.

„GESTAUTE LEBERENERGIE“ (im alten China auch als „brodelnde Leber“ bezeichnet) oder  „LEBERQI-STAU“ bedeutet Einschränkung des freien Energieflusses der Leber. Dies äußert sich bei Frauen oft als prämenstruelles Syndrom.

Leberqi-Stau zeigt sich aber nicht nur als PMS. Dauernd verspannte Muskulatur, vor allem im Nacken, Schwierigkeiten tief durchzuatmen, das Gefühl gleich zu platzen, Klosgefühl im Hals, können ebenso Symptome sein.
Wenn sich die aggressive Holzenergie nach innen wendet und verknotet zeigt sich das auch in Form von Störungen des Verdauungsapparates (Magenschmerzen, Verstopfung…).

Oftmals befreit sich diese angestaute, aggressive Energie von selbst-allerdings anfallsartig! Das kann sich in Migräne, lauten Ohrgeräuschen, krampfartige Schmerzen sowie Wutanfällen äußern. Bestehen diese „Energieknoten“ über längere Zeit wird schwierig diese wieder wegzubringen.
Das Wichtigste in diesem Fall wäre, es niemals zu so einem Übermaß an Stagnation kommen zu lassen.

Damit Frauen die Zeit der Menstruation als eine Zeit der „Kraftenfaltung“ erleben können muss die Leberenergie frei strömen können. 

Bei Leberqi-Stau, wie PMS, verliert sich der Impuls, die Kraft wendet sich nach innen und die Menstruation wird zur Qual. Manche Frauen berichten sogar über Regelschmerzen die dem Ausmaß von starken Uteruskontraktionen, wie sie bei einer Geburt vorkommen, entsprechen.
Um diesen Kreislauf zu unterbrechen bedarf es dringend Unterstützung für Körper und Psyche!

Wie aber die „Holzenergie flexibel halten“?

Craniosacrale Prozessarbeit kann dich dabei unterstützen – wenn du bereit bist mitzuarbeiten.
Cranio zentriert dich, erdet dich und hilft dir mit deinem Innersten in Kontakt zu kommen.
Wenn du dich auf den Prozess einlassen kannst wird sich deine Körperwahrnehmung, dein Körpergefühl positiv verändern und du wirst aktiver werden und gestärkt aus dem Prozess hervortreten.
Cranio, Akupressur und die 5 Elemente unterstützen dich dabei gezielt den Energiefluß des Organsystems auszugleichen, dich auf allen Ebenen zu harmonisieren, den Hormonhaushalt und das Immunsystem zu stimmulieren.

Wichtig zu wissen ist daß das übermäßige Grübeln, sich sorgen, Selbstzweifel und das Alles-in-Frage-stellen Zeichen der Leberenergie sind, die sich aus Mangel an Auswegen oder Zielen, aggressiv nach innen richtet.

Frau, sorge für dein eigenes Wohlbefinden, ganz gleich wie groß die innere Anspannung ist. Lass es dir gut gehen, gegebenenfalls suche dir professionelle Unterstützung. Probiere Neues aus, mache etwas was du noch nie zuvor getan hast, lache, tanze frei und wild, mach lange Spaziergänge…

Meide thermisch heiße Lebensmittel (üppige Rot-Fleischmengen, Gegrilltes, Rotwein…). Iss Gemüse und Obst (am besten gekocht als Eintöpfe, Kompotte…) und
viele frische Kräuter die du über das Essen streust oder als Pesto zu dir nimmst.
Halte deine Nieren, deinen Bauch- und Beckenbereich warm.

Mehr Infos gibt es bei einem persönlichen Gespräch! Ich freue mich über Kontaktaufnahme unter sylvia@cranium.at oder 0699/120 92268!

(diese alternative Methode ersetzt nicht den Arztbesuch)

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Frühlings­erwachen

Sylvia Potzinger - Frühlingserwachen
© SPOTzinger

Ich liebe den Valentinstag. Für mich beginnt an diesem Tag der Frühling!
Einmal mehr möchte ich dies zum Anlass nehmen um auf die Wandlungsphase HOLZ aufmerksam zu machen, denn mit dem Valentinstag beginnt in der TCM tatsächlich der Übergang (DOSHA Zeit, Zeit der MITTE. Dauert ca. 18 Tage) in den Frühling. Manche spüren vielleicht schon diese feine Frühlingsenergie die sich schön langsam ausbreitet und einen seltsame Dinge machen lässt wie Frühlingsputz im Innen (sowie im Außen). Sind doch unsere Leber und Gallenblase (Entgiftungsorgane) hier besonders angesprochen.

Holz steht für Geburt, Kindheit, Neubeginn, das Grün des Frühlings, Kreativität aber auch Flexibilität. In der Wandlungsphase Holz ist  Entfaltungsfreiheit sehr wichtig. Wachstum, Visionen, Entwicklung brauchen Raum.
Diese Zeit ist auch perfekt dazu geeignet sich zu verlieben!
Für all das brauchen wir QI. Und damit wir nicht in der Frühjahrsmüdigkeit versinken, anbei ein paar Infos zu Qi (oder CHI). Einer Grundenergie die allem Leben innewohnt.

Qi ist die Substanz, aus der alles besteht. Ganz einfach. Alles ist Qi, aber in unterschiedlichen Manifestationen. Für jeden Umwandlungsprozess braucht man Qi. Qi wandelt sich in Blut, Blut ist der Träger von Qi. Qi wärmt den Körper, hält die Organe an ihrem Platz. Das Abwehr Qi schützt den Körper vor Eindringen pathogener Faktoren. Qi wird je nach Zusammenhang unterschiedlich benannt. Für alles im Leben wird Qi (oder CHI) benötigt.
DESHALB sollten wir sorgsam damit umgehen und gut drauf achten wie und wo wir unser Qi einsetzen. Wir haben nämlich nur ein bestimmtes Maß davon.

Unterstütze deinen Wandlungsprozess mit Craniosacraler Körperarbeit. Die Zeit ist unterstützt jede Form der Veränderung. Ich habe außerdem spannende Tips aus der Fünf Elementküche für dich die bestimmt Ungleichgewichte im Körper ausgleichen können.

Wer sich auf andere Weise energetisieren möchte der klicke bitte HIER!

HIER noch mehr über die Frühlings- und Leberzeit!

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Craniosacrales Erleben – Ein wunderschöner Klientinnenbericht

Craniosacralarbeit bedeutet für mich: sich selbst spüren, eintauchen in den eigenen Körper. Einen leisen, lauten, pulsierenden, vertikalen, horizontalen oder Saltos schlagenden Rhythmus tief im Innersten wahrzunehmen. Den Körper einmal als sanftes, zarte Wellen schlagendes Meer zu erleben oder als stürmische, heftig hin und her schwappende aufgepeitschte See. Ein neues Gefühl von Enge und Weite in sich zu entdecken, das den ganzen Körper im Moment erfassen oder auch an Ort und Stelle verbleiben mag und leise verebbend oder sich sprunghaft steigernd mitunter ungekannte Wahrnehmungsqualitäten entfaltet.

© Sylvia Potzinger

Die Erfahrung von Einheit und Ganzheit, indem etwa eine sachte Berührung an der Zehe eine Bewegungsreaktion, ein Kribbeln, ein Rollen, ein ,Einrasten‘ an einer scheinbar weit entfernten Körperstelle auslöst. Mehr denn je die Einsicht, dass der Organismus niemals nur eine Ansammlung von lose miteinander verbundenen Inseln ist, sondern vielmehr ein kompliziert verschaltetes Geflecht von harten knöchernen und weichen elastisch-sehnig-muskulösen Strukturen; dass das Innen im Außen, das Kleine im Großen, das Leere im Vollen seine Entsprechung findet und sich eine Gefühlseinkerbung der Seele auch auf stofflicher Körperebene unmittelbar abzeichnet.

Die Craniosacrale Arbeit ist für mich mittlerweile unverzichtbarer Bestandteil eines achtsamen, bewussten Lebensstils. Ich erlebe diese besondere Form der Körperreise, auf die ich mich regelmäßig begebe, als ungemein wohltuend. Zugleich nütze ich diese für mich sehr intensive Körperarbeit, mich auf dem Weg der Selbst-Erfahrung besser kennen zu lernen, um innerlich zu wachsen und zu reifen.

Es erfüllt mich mit großer Dankbarkeit, diesen besonderen Körper-Zugang durch das therapeutische Einwirken von Frau Potzinger immer wieder aufs Neue erfahren zu dürfen, mich dabei stets in warmen, Geborgenheit ausstrahlenden Händen und niemals alleingelassen zu wissen.

J.M.

 

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Whooo! Mein cooler Laser

Seit einiger Zeit kommt ein meiner Praxis ein spezieller Softlaser zum Einsatz. Ich liebe ihn deshalb weil dieses sichtbare Laserlicht durch seine biochemischen Eigenschaften so wunderbar heilsam ist.
Durchblutungsfördernd – entzündungshemmend – schmerzlindernd – die Wundheilung beschleunigend – abschwellend! Wau! 

© Praxis Potzinger/ Laseranwendung

 

 

 

 

 

 

Große und Kleine KlientInnen vertragen dieses Licht ausgesprochen gut. Es belastet nicht und ist nebenwirkungsfrei (und die Bestrahlung dauert nicht lange). Es entsteht dabei außerdem keine Wärme und er kann zur Flächen- als auch zur Punktbestrahlung verwendet werden.

Wann wende ich den Laser an?

  • bei Wunden aller Art
  • bei geröteten und offenen Babypopos im Speziellen
  • bei stillenden Frauen mit offenen und schmerzenden Brustwarzen
  • zur Narbenentstörung (nach Operationen, Dammschnitt, nach Verletzungen)
  • bei Frauen zur Wundheilung nach Dammschnitt, Kaiserschnitt
  • zur Stimulation von Energiepunkten: Schreibaby, Blähungen, Unruhe
  • zur Stimulation des Immunsystems über Energiepunkte sowie zur Schmerzreduktion während der Menstruation
  • bei Fieberblasen! 

Verwendet wird ein LABpen MED 30 (30mW/655nm) der Firma Behounek.

Für Schutzbrillen ist gesorgt. Ausbildung zur Laserschutzbeauftragten für LLL 2017.

www.therapielaser.at

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Über Körpertherapie – Wieso, weshalb, warum

 

© Praxis Potzinger Foto-Lichtbildnerei

 

 

 

 

 

 

Durch den enormen Wissenzuwachs der letzten 15 Jahre auf dem Gebiet der Neurobiologie sowie der Säuglings- und Bindungsforschung, hat sich in der Körpertherapie viel verändert und verbessert. Die Bedeutung des Unbewussten und der Entstehung von Neurosen im frühkindlichen Alter erfuhren wissenschaftliche Bestätigung. Damasio, einer der bedeutendsten Neurobiologen unserer Zeit, zeigt die Grenzen der Kognition und der Sprache auf und anerkennt grundlegende Bedeutung des Körpers für Affekte, Emotionen und Gefühle [1]. Das Wissen um diese Zusammenhänge wurde allerdings in der Körperpsychotherapie schon lange genutzt.

Grundannahmen in der Körpertherapie
Einheit von Körper und Psyche
Prägende Erfahrungen hinterlassen sowohl auf psychischer als auch auf somatischer Ebene dauerhaft Spuren, die sich schematisch bestimmten Grundmustern zuordnen lassen (sog. Charakterstrukturen – W. Reich).
Die psychische Ebene kann durch die körperliche Ebene berührt und beeinflusst werden und umgekehrt.
Das Konzept der Selbstregulation (die biologische Grundausstattung alles Lebendigen um in ständigem Fließgleichgewicht zu sein)

Ziel von Körperarbeit ist es, dem Klienten zu ermöglichen, mit sich selbst, mit anderen und der Umwelt besser in Kontakt zu kommen, seine Ganzheit umfassender leben zu können – zu sein wer sie/er wirklich ist. Das bezieht sich auf unbewusstes, verdrängtes, genauso wie auf nicht entwickeltes Potenzial (wie Kraft, Kreativität, Klarheit, Hingabefähigkeit, Lust).

Wie arbeite ich
Klienten liegen vorwiegend, bequem bekleidet, auf einer angenehm weichen Therapieliege. Manchmal kommen spezielle Hilfsmittel-wie Lagerungskissen zum Einsatz.

• Ich arbeite mit bewusster, freundlicher Aufmerksamkeit, gleichschwebender Wahrnehmung, Achtsamkeit. Ich lade dazu ein zu spüren, wahrzunehmen, inneren Kontakt aufzunehmen und in Kontakt mit dem Körper zu bleiben.

Zulassen und wahrnehmen von Bewegung welche eingeschränkt sein kann. Wir arbeiten mit Körper-, Atem- und Gefühlsbewegung um erstarrte Muster von Verhalten, Denken und Fühlen zu lockern. In dem Maße wie es für Sie zuträglich ist.

Entspannung durch simple Wahrnehmung, schaffen von Vertrauen in sicherer Umgebung, in stabilisierenden Händen! Auf tiefer emotionaler Ebene.
Ich unterstütze das Starres in Bewegung kommt und zu starke Bewegung zur Ruhe kommt.

Berührung ist zentral im Sinn von emotional berührt sein, in Kontakt kommen.
Berührung kann Halt, Trost und Sicherheit geben, den Kontakt nach innen und außen fördern, entspannen und auch in Bewegung bringen, den freien Atem unterstützen. Berührung kann aber auch Grenzen bewusst machen, stärken, etablieren.

Körperarbeit kann aber auch “rein verbaler” Austausch sein, kann Erklärung und Information bereitstellen, beinhaltet aber immer die Aufmerksamkeit der Therapeutin auf körperliche Signale und Prozesse, inklusive ihrer eigenen Resonanz.

 

Literatur:
1.) Damasio, Antonio, Descartes Irrtum, München, List 1996
2.) Bartuska, Christian und Gaby, Einführung in die Körperpsychotherapie, 2015

 

Körperarbeit kann nicht die medizinische notwendige Diagnose und Behandlung ersetzen, diese aber gut ergänzen!

 

 

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Craniosacral Nursing mit Babys und Kleinkindern

© Praxis Potzinger

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor vielen Jahren, fast schon zwei Jahrzehnten, begann meine persönliche, faszinierende Reise durch die Welt der Körperarbeit. Aufgrund meiner Arbeit als Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegerin mit Früh- und Neugeborenen, entwickelte sich ein unstillbar-brennendes Interesse an Craniosacraler Berührung. Gerade die Allerkleinsten sprechen am allerbesten auf diese feine Form der Zuwendung an.

Es geht hier nicht um das mechanische Richten von Strukturen, sondern um eine subtile Kommunikation mit dem Gewebe, den Körperstrukturen.

Meine Methode der craniosacralen Arbeit ist ein Weg um tiefe Bereiche des Geistes zu erreichen. Es geht mir darum wahrzunehmen was meine Klienten wirklich bewegt, ihre Stärken und Schwächen zu erfassen, wie auch den Zugang zu schlummernden Potenzialen zu entdecken.

Insbesondere in der Arbeit mit Babies und Kleinkindern bedarf es größter Sensibilität. Die Sensoren ihres intuitiven Herzens sind offen und empfänglich. Je nach Qualität meines Feldes werden sie sich für mich erwärmen oder sich zurückziehen. Babys und kleine Kinder reagieren blitzschnell auf Veränderungen meiner Ausstrahlung, meiner Absicht, meiner Herzlichkeit.
Ich stimme mich so fein und sensibel wie möglich ein und begebe mich in den  Seelenzustand des Kindes. Ich verwerfe jeden Gedanken an Fortschritt und Zeitgewinn.

Je jünger das Kind, umso rascher passieren Veränderungen. Die Selbstheilungskräfte sind enorm und versetzen mich regelmäßig in Ehrfurcht und Staunen. Die Eltern werden immer miteinbezogen. Mutter und Vater dienen dem Kind als Ressource, als sicherer Hafen. 

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