Licht in den Körper bringen

Eine sehr schöne Demonstration meines Lehrers Hugh Milne.
Ein kurzer Einblick in die visionäre Craniosacral Arbeit!

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About Craniosacral Awareness

Craniosacrale Körperarbeit-eine wesentliche Unterstützung im Heilungsprozess.

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Craniosacrale Körperarbeit bei chronischen Schmerzen

“Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potenzieller Gewebsschädigung verknüpft ist oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird.“

Für den chronischen Schmerz gibt es bis heute keine exakte Definition. In früherer Zeit galt ein Schmerz als chronisch wenn er länger als 6 Monate anhielt. Heute weiß man dass ebenfalls die Art des Schmerzes sowie psychologische Aspekte eine Rolle spielen.

Bei länger anhaltendem Schmerz bildet sich in unserem zentralen Nervensystem ein sogenanntes „Schmerzgedächtnis“ aus. Der Schmerz wird im ZNS gespeichert. Die Nervenzellen verändern sich, passen sich den neuen Gegebenheiten an. Durch anhaltende Impulse verändert sich das Nervengeflecht und erlernt eine neue „Feinfühligkeit“, die wir Schmerzgedächtnis nennen. Chronische Schmerzen aus diesem Schmerzgedächtnis zu „löschen“ ist möglich, wenn auch nicht ganz einfach.

“Die Erinnerung an Schmerz kann zerstörerischer sein als seine ursprüngliche Erfahrung”

Durch meine Arbeit als Krankenschwester und Craniopraktikerin, sowie durch leidvolle Selbsterfahrung weiß ich nur zu gut dass eine rein körperliche Behandlung nicht ausreichend ist.
Es bedarf eines Zusammenspiels von unterschiedlichen Herangehensweisen um eine Verbesserung der Situation zu erreichen.

• Ärztliche Interventionen
• Physiotherapie
• Craniosacrale Osteopathie
• Psychotherapie

Wichtig ist es sich seinen Ängsten zu stellen und ein gewisses Mass an Offenheit für den Heilungsprozess zu erlangen. Seine Gedanken zu kontrollieren, auf Gesundheit zu fokussieren. Die persönliche Grundhaltung ist wesentlich im Heilungsprozess. Ebenso ein Netzwerk an TherapeutInnen das die Resourcen der Betroffenen stärkt und (im besten Fall zusammen arbeitet).

“Cranio arbeitet nicht mit Symptomen, nicht mit dem Krankhaften sondern immer mit den gesunden Anteilen. Wir sehen den ganzen Menschen und nicht seine Einzelteile. Wir horchen und fühlen was uns der Körper sagt” 

Craniosacrale Intervention ist nicht die einzige, aber wesentliche Unterstützung in der Betreuung von Menschen mit chronischen Schmerzen. 

Ich bin zutiefst davon überzeugt dass es für jeden Menschen der an chronischem Schmerz leidet Linderung geben kann.

Aziz acharki cranio sylvia potzinger

www.unsplash.com

 

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Stillpunkt-Ruhepunkt

Be still and know

© Sylvia Potzinger

Ist ein STOP im Craniosacralen Ebbe-Flut Rhythmus eingetreten, ist ein Ruhepunkt (Stillpoint) ausgelöst. Oft hält diese Ruhe bis zu mehreren Minuten an. Dies geschieht meist von selbst, kann aber auch von außen ausgelöst werden.
Das ganze System bekommt die Möglichkeit sich auf subtile Weise neu zu justieren und auszurichten.
Deine Atmung verlangsamt sich und eine spürbare Entspannung des Körpers findet statt.
Als Folge des Ruhepunktes kann man IMMER eine Verbesserung der autonomen Funktionen erwarten.
Setzt der CS Rhythmus nach dem Ruhepunkt wieder ein, meist kräftiger als vorher, wird das ganze CS System wieder mit vitalisierendem Liquor (Hirnflüssigkeit) umspült.
Gehirn und Rückenmark werden besser von verbrauchten Zellen gereinigt und frisch genährt.

Lass los und gib dein gesamtes Gewicht an den Boden, der dich stabil und verlässlich trägt, ab. “Be Still and Know”

 

 

 

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Frühlingszeit – Leberzeit! Sei biegsam wie Bambus!

Bleib biegsam wie Bambus! Frühlingszeit- Holzzeit- Leberzeit

Der Frühling ist da. Im Winter haben wir Energie und Kraft, Yin gesammelt. Wille und Vitalität sollten fest verwurzelt sein. Die Frühlingsenerergie nun ist eine sehr dynamische nach außen drängende. Sie wird in der TCM als Holzphase bezeichnet. Es kommt zum einschießen der Säfte, zum Anschwellen und Aufbrechen der Blüten. Ein Beispiel für flexibles Holz ist der schnell wachsende Bambus der sich elastisch im Wind bewegt. Flexibel und voller Säfte.

Übertragen auf den Menschen entspricht diese Holzzeit der Leberenergie. Es ist eine ideenreiche, kreative Kraft, die Erfolg und Ausstrahlung bringt, die nach Wachstum und unbegrenzter Entfaltung strebt.

Fließen die Säfte nicht, sind eingetrocknet oder verhärtet, dann bricht der Stamm im Sturm. Knoten und Verhärtungen entstehen wenn die Zweige sich nicht ausbreiten und den für sie vorgesehenen Raum nicht einnehmen können.
Ist diese Energie blockiert (durch äußere Umstände, aber auch durch Ziellosigkeit und unklare Ideen) kommt es leicht zu Aggression, Zorn, Ärger, Zwietracht. Wir sprechen von „brodelnder Leber“ oder „Leber-Qi-Stau“. Diejenigen die sich ohnehin leicht ärgern, werden in der Holzzeit noch schneller aus der Haut fahren.

Leber-Qi-Stau äußert sich bei Frauen häufig als prämenstruelles Syndrom oder auch als ständig verspannte Nackenmuskulatur, nicht tief durchatmen können, Verstopfung, Magenschmerzen, ein Gefühl gleich zu platzen. All das kann entstehen wenn sich die aggressive Holzenergie nach innen wendet und verknotet. Die Störungen äußern sich umso heftiger, je mehr die nach außen strebende Energie durch erhitzende Speisen, Alkohol und Bewegungsmangel in überheizten Räumen verstärkt wird.

Wie könnte die Therapie aussehen?
Das Leber-Qi wird entspannt durch kreative Prozesse!

lachen, singen, tanzen, schreien, malen, sich verlieben…

Craniosacral-Viszerale Behandlung für das Organsystem. Cranio ist sehr wirkungsvoll um wieder ins Lot zu kommen. Diese besondere Art der Körperarbeit bewirkt ein Loslassen und ins Fließen kommen.

 

Weitere Möglichkeiten um die Leber zu unterstützen (ein kleiner Auszug aus dem 5 Elemente Ernährungsprogramm):

Leberglättetee für ca. 10 Tage zu gleichen Teilen Schafgarbe, Berberitzenrinde, Wermut, Pfefferminze. 1 TL auf eine Tasse, 1/2 Tasse vor und 1/2 Tasse nach dem Essen

Getreide:
Gerstenkur (mit gekeimter Gerste), Polenta, Couscous
Gemüse:
Artischocke, Karotte, Sprossen aller Art (besonders Radieschensprossen), schwarzer Rettich
Gewürze/ Kräuter:
Kresse, Lorbeer, Kardamom, Koriander (Kraut), Majoran, Cumin, Curcuma, Kren, Basilikum, Dill, Liebstöckl
Löwenzahn!

 

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Die schöne Köstlichkeit- Quitte

Die Quitte ist zurecht ein Symbol für Schönheit, Fruchtbarkeit und Liebe. Leider ist sie in unserer modernen Welt ein wenig in Vergessenheit geraten. Ich selbst wusste bis zu meiner TCM Ausbildung nichts mit diesem Obst anzufangen. Zwar habe ich sie zu Dekozwecken und des angenehmen Duftes wegen immer wieder nach Hause gebracht, aber nie damit gekocht. Was für eine Verschwendung!

Quitte - Sylvia Potzinger

Quitte Foto © SPotzinger

 

Auch wenn man an diese Frucht nicht so leicht rankommt, es halt sich absolut aus auf die Suche zu gehen. Die Quitte verfügt über zahlreiche gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe und Eigenschaften. Sofern mit Schale verzehrt, enthält sie viel Vitamin C, A, B6 sowie Kalium, Kalzium, Natrium, Zink, Eisen, Kupfer, Folsäure. Außerdem geliert sie ganz großartig durch den hohen Pektingehalt und ist somit prädestiniert für Marmeladen- oder (noch besser) Musherherstellung. Ich persönlich tendiere zum Quittenmus ohne Zuckerzugabe:

Quitten waschen, bürsten, schneiden (Kerngehäuse weggeben) und mit Kardamom oder Zimt einkochen. Pürieren oder durch die “flotte Lotte” drehen. Kurz nochmals erhitzen und in gut ausgespülte Gläser mit unversehrtem Schraubverschluss füllen, auf den Kopf stellen, abkühlen lassen. Hält ewig im Kühlschrank und an einem anderen kühlen Ort ca. 4 Wochen. 

Quitten haben entzündungswidrige und entgiftende Qualitäten, sind thermisch kühlend, befeuchten trockene Schleimhäute (Nasenschleimhaut zB), wirken schleimlösend, eliminieren Hitze aus dem Körper (Gastritis, Colitis, Halsentzündungen…). In Kombination mit Birne verstärken sich die befeuchtenden Eigenschaften. Das Lungen Yin wird tonisiert.

Heißer Tip in kühlen Zeiten: Wer verkühlt und verschleimt ist, versuche es mit einem feinen Quitten/ Birnenkompott mit etwas Zimt. Oder esse schon am Morgen ein warmes Getreideporridge mit Quitten- oder Birnenmus.

Schon Hildegard von Bingen wusste: ” Wer gichtkrank ist, esse oft die Quittenfrucht gekocht oder gebraten und sie räumt mit dem Gichtstoff in ihm auf”.

 

 

 

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Herbstzeit! Stärkung des Immunsystems mit den Fünf Elementen

FoodPhotography & More SPotzinger© Foto Sylvia Potzinger

Im Metallelement Herbst angekommen sind wir oftmals müde und antriebslos. Grippale Infekte und Erkältungen machen sich breit und viele wünschen sich mehr Energie und Tatendrang. Es ist tatsächlich so daß mit Beginn dieser feucht-kühlen Jahreszeit in der die Blätter fallen und die Energie sinkt, das Immunsystem anfälliger ist für Infekte. Wir befinden uns in einer Phase in der wir uns auf die Stille des  Winters vorbereiten.

Aus der Sicht der 5 Elemente Ernährung sollte nun damit begonnen werden “die Mitte” (Magen, Milz) sowie die Lungenenergie und somit das gesamte Energiesystem zu stärken. Das gelingt am besten indem wir den Fokus auf wärmende Speisen und Getränke lenken. Das hilft dem Körper fit und stark zu bleiben. Warmes Essen hilft dem Organismus Energie zu sparen. Wir fühlen uns wohler, Hände und Füße fühlen sich wärmer an, unsere Widerstandskraft gegenüber pathogenen Einflüssen steigt.

Reduziere in dieser Zeit den Rohkostkonsum und probiere es mit gekochten, wärmenden Speisen. Sinnvoll ist ein warmes Frühstück. Omelettes (süß oder pikant gefüllt), Eierspeisen, warme Getreide- Obstbreie, wärmende gekochte Müslis, Eintöpfe, Aufläufe, Linsengerichte, Suppen… am besten kombiniere diese Speisen mit wärmenden Gewürzen wie Sternanis, Anis, Kardamom, etwas Zimt, Nelken Piment… Sei kreativ!

Ein warmes Frühstück eignet sich auch bestens für Kinder. Wurstbrote, Müsliriegel, Joghurt, Trinkschokolade… etc. gilt es zu vermeiden. Diese Lebensmittel schwächen den Organismus und dieser wird somit anfälliger für Infekte.

Kocht Suppen aus Kürbis, Süßkartoffel, Pastinaken, rote Rüben für eure Kinder. Auch Palatschinken mit Apfelkompott sowie Kaiserschmarrn ist zu empfehlen. Ebenso ab und zu Kuchen mit Obst und Gewürzen…

Hier ein inspirierendes Rezept für ein wärmendes Obst- Porridge:

Erwärme etwas Butter, Sesamöl oder Ghee (ayurved. Butterreinfett) in einem Topf, gib 1Tl schwarzen Sesam dazu, gehackte Mandeln oder Haselnüsse (nach Bedarf), röste das ganze solange bis es zu duften beginnt (damit erhöhst du den Energiewert), gib Haferflocken (oder Gerstenflocken, Amaranthflocken….) dazu und röste auch diese kurz, dann gieße das ganze mit heißem Wasser oder Mandelmilch auf und rühre ordentlich um. Gib dann noch Rosinen oder getrocknete Feigen, Aprikosen dazu wenn du magst. Ich persönlich liebe es frische Birnen, Birnenmus oder Zwetschkenröster unterzumischen. Der krönende Abschluß ist für mich ein EL Mandelmus mit 1TL Gerstenmalz das ich in das nicht mehr kochende Porridge einrühre.

Die Wirkung zeigt sich in Erwärmung des gesamten Organismus. Gut geeignet als Winterfühstück. Stärkt Milz, Magen und Nieren, erhöht den Antrieb und die Aktivität, macht gute Laune.

Typisch im Metallelement ist daß es außen feucht ist und innen trocken. Die Lunge ist besonders gefährdet auszutrocknen. Trockener Husten, trockenen Haut, trockene Nasenschleimhaut, Heiserkeit. Das liegt zumeist an den beheizten, trockenen Innenräumen mit trockener Luft.
Die Lunge muss befeuchtet werden. Das funktioniert aus der Sicht der 5 Elemente Ernährung am besten mit Birnenkompott, oder Birnenmus, Walnüssen, Mandeln, Erdnüssen, Karfiol…

 

© FoodPhotography & More, SPotzinger

 

Hier noch das Rezept meiner fabelhaften Kokos- Energiebällchen zum Blut- und Qiaufbau:

Jeweils 150g getrocknete feigen, Aprikosen und Rosinen zerkleinern, 100g gehackte Mandeln, eine Prise Zimt (nach Geschmack), eine Prise Kardamompulver (auch anstatt des Zimts möglich). 150g Haferflocken, etwas Mineralwasser oder Apfelsaft. Saft und Schale einer BioZitrone und etwas Kakao zu einem Teig (ziemlich gatschig die Angelegenheit) verarbeiten. Daraus Bällchen formen und in Kokosraspel wälzen. Kühl aufbewahren (Mehrere Wochen im Kühlschrank haltbar).

 

Mehr Informationen bekommst du bei mir persönlich. sylvia@cranium.at, 0699/12092268

 

 

 

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Mit sanften Händen Babys Gesundheit Raum geben

Auszug aus meinem Artikel für die “Deutsche Hebammenzeitung”. “Breath of Life”- die craniale Welle beim Baby wahrnehmen.

Craniosacrale Osteopathie ist eine sanfte, nicht invasive Form der Körpertherapie die sich aufgrund der Sanftheit in der Anwendung sehr gut für Babys eignet. Die Selbstheilungskräfte können durch craniosacrale Berührung in hohem Maße aktiviert werden, der Organismus wird gestärkt und die Selbstregulation verbessert. Sind Babys frei von Einschränkungen, fördert sie dies in ihrer Entwicklung.

Ausgehend vom Begründer der Cranialen Osteopathie, William G. Sutherland, wird dieser craniosacrale Rhythmus “primäres Atemsystem” oder auch “Breath of Life” (Lebensatem) genannt – basierend auf seiner Entdeckung, daß das Gehirn sowie die Hirnflüssigkeit (Liquor) eine autonome und rhythmische Bewegung aufweisen, unabhängig von Atmung und Herzrhythmus.

Baby Cranio Sylvia Potzinger
Für die Ausübung der Craniosacralarbeit sind gründliche Kenntnisse der cranialen und sacralen Anatomie sowie eine hohe manuelle Sensibilität Voraussetzung. Es geht nicht um ein mechanisches Richten von anatomischen Strukturen, sondern darum, über die Hände mit dem Klienten zu  kommunizieren.
Das ist gerade in der Arbeit mit Kindern von Bedeutung, da in der Behandlung ein sehr konkreter Kontakt zum Kind entsteht.
Der craniosacrale Rhythmus stellt eine sehr subtile Form der Kommunikation dar. Ihn zu erspüren, erfordert sehr viel mehr Sensibilität, als das Pulsieren des Blutflusses wahrzunehmen. Die Existenz dieses Rhythmus ist den meisten Menschen völlig unbewusst. Durch manuelle Kontaktaufnahme mit den Strukturen dieses Systems besteht die Möglichkeit, körperliche und emotionale Spannungen zu lösen. Neugeborene und Säuglinge zeigen besondere Probleme im craniosacralen System, die durchaus schon im Mutterleib entstanden sein können.

“Bent twig” nannte Sutherland die Kinder mit einem während der Geburt verdrehten Hinterhauptsbein. Der Schädel und die Wirbelsäule bekommen dadurch einen falschen Wachstumsimpuls von oben. Sehr oft liegen bei jungen Säuglingen Spannungen oder Dysfunktionen im Bereich der Halswirbel- oder der oberen Brustwirbelsäule vor.  Wenn der Druck auf den Hinterkopf bei der Geburt (oder noch im Mutterleib) zu stark war, kann der sensible Zungen- Schlund- Nerv und das zentrale Nervensystem ebenso unter Druck geraten sein. Es kann zu Schluck-, Saug- und Sehstörungen kommen, sowie zum Schreibabysyndrom. Schreien und Weinen kann ein Selbstkorrekturversuch sein der oftmals nicht gelingt. Tiefgreifender struktureller und/oder emotionaler Stress im späteren (Er-) Leben kann eine Folge davon sein.

Mit CS-Arbeit besteht die Möglichkeit, Muster und Dynamiken im Körper positiv zu beeinflussen und der Gesundheit Raum zu geben. Ein Trauma kann weit über die körperlichen Grenzen hinausgehen. Während der Behandlung bekommt der Organismus die Chance im HIER und JETZT, den Schmerz zu integrieren und emotional gleichzeitig zu regenerieren. Nur im gegenwärtigen Augenblick geschieht diese Regeneration. Manchmal braucht es viele Ausflüge in die Gegenwart um die Vergangenheit zu heilen.

Eine Mitbehandlung der Mutter ist immer sinnvoll. Dadurch haben Mutter und Kind einen besseren Zugang, zueinander zu finden und können negative Gefühle eher los werden. Je früher mit Cranio begonnen wird, umso besser. Oftmals kann mit wenigen Behandlungen viel erreicht werden.

Nicht jedes Baby braucht craniosacrale Zuwendung, es sollte jedoch die Möglichkeit dazu bekommen!

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Ernährung nach den 5 Elementen der TCM

5 Elemente der TCMGutes Essen ist kein Luxus,  sondern eine Notwendigkeit. Die traditionell chinesische Medizin (TCM) stellt unmittelbare Zusammenhänge zwischen den Lebensmitteln die wir zu uns nehmen und unserem Gesundheitszustand fest.  Wenn Nahrungsmittel richtig eingesetzt werden, kann jede Mahlzeit zur Medizin werden.

 

Die Ernährung nach den 5 Elementen ist keine Diät sondern stellt Wohlbefinden und Genuß in den Vordergrund. Lebensmittel werden nach ihren thermischen Eigenschaften (heiß, warm, neutral, erfrischend, kühlend) bewertet und dem jeweiligen Element (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser) zugeordnet. Je nach Ungleichgewicht im Organismus, kann mit entsprechenden Lebensmitteln und Kochmethode geschickt gegengewirkt werden. Ist die ERDE, unsere Mitte (Magen und Milz), stark, geht es uns gut, denn sie gibt Energie weiter an alle anderen Organe. Ist diese geschwächt, haben wir Verdauungsprobleme und fühlen uns insgesamt schwächlich. “Daueressen” schwächt die Mitte. Halten sie mindestens drei bis vier Stunden Essenpausen zwischen den Mahlzeiten ein. Der Magen braucht Zeit zum “Reifen und Rotten”.

Bei zusätzlich großer physischer und oder psychischer Belastung muß viel Energie vom Körper bereitgestellt werden. Damit die uns angeborene Lebensenergie nicht schwindet, sollte darauf geachtet werden daß wir ausreichend Energie (Qi) mittels guter Ernährung und gesunder Lebensführung zusätzlich erwerben.

Grundsätzlich kann gesagt werden daß es ratsam ist von denaturierten Lebensmitteln, saft- und kraftloser Tiefkühlkost, Mikrowellenfutter,etc. Abstand zu halten. Diese “Lebens”mittel  und Zubereitungsmethoden sind wahre Energieräuber, die uns nichts weiter bringen als Schleim und Feuchtigkeit in den Organen und im Gewebe. Bleiben sie schon beim Einkauf regional-saisonal und versuchen sie so oft wie möglich selbst zu kochen. Kräuter und Gewürze können ihre Speisen zusätzlich extrem aufwerten. Süßes wird vorwiegend aus Getreide bezogen. Eiweiße liefern Hülsenfrüchte, Eier und Fleisch (in Maßen).

Die vielgeschätzte Hühnersuppe sollte ebenfalls in Maßen gegessen werden und keinesfalls wenn sie sich krank fühlen oder ganz offensichtlich krank sind. Diese Kraftsuppe ist tatsächlich sehr nährend, nährt aber auch den Virus oder das jeweilige Bakterium, die Krankheitsursache.

In der 5 Elementeküche wird grundsätzlich gekocht und nicht roh gegessen. Materie wird in Energie umgewandelt. Gekochtes ist leichter verdaubar als Rohes, oder als die in unseren Breiten sehr beliebte “Jause”.  Eine Ernährungsumstellung bedeutet anfänglich immer einiges an Aufwand. Die Befindlichkeit bessert sich jedoch rasch und der Aufwand wird sehr schnell als lohnend empfunden.

Kräuter und Gewürzempfehlungen: Oregano, Basilikum, Petersilie, Majoran, Thymian, Koriander…..
Gelbwurz (Curcuma), Kardamom, Kreuzkümmel (Cumin), Rosenpaprika, Beifuß, Bockshornkleesamen, Wacholder, Senfsamen …..

 

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Let the flow guide you- TRIYOGA & CRANIO SYNERGIE

Triyoga und Cranio

Kali Ray in Graz 2010, Foto © Sylvia Potzinger

TriYoga, die Kunst und Wissenschaft von Yogaflow und eine der schönsten Yogarichtungen! Founder Kali Ray (Kaliji)- US.

Der Fluß der Lebensenergie wird durch die Vereinigung von Pranayama und Mudras sowie durch die dynamischen und gehaltenen Asanas erhöht. Vertieft sich der Flow, werden wellenförmige Bewegungen von Körper (Wirbelsäule), Atmung und Mudras harmonisiert und der innere Fluß taucht auf natürliche Weise auf. Freies Kreuzbein freie Wirbelsäule- die Energie kann fließen- Experience the Cranial Flow!

In der Craniosacralen Körperarbeit wird von der cranialen Welle gesprochen, einer intelligenten Kommunikationsform. Einer Bewegungsform die den sensitiven Beobachter befähigt, herauszufinden was Körper und Geist benötigen. Die craniale Welle ist die diskreteste und subtilste Kraft im Körper, die nur im meditativen Zustand erfühlt werden kann. Sie ist die “leise Stimme des Geistes”. Ein für gewöhnlich unsichtbares Energiefeld, dessen Aktivität uns Leben gibt. Wird dieses Energiefeld verändern, verändert sich der Körper.

Die craniale Welle wird vom Geist, der verborgenen Quelle, angetrieben. Sie ist der “kleine Wind”. Der Geist ist unser Feld; Die Seele ist jener Teil von uns der nie geboren wurde und der niemals stirbt. Das Verwobensein von Körper, Geist und seinen Aspekten, Psyche und Bewußtsein, vermittelt uns unser “tiefstes Dasein”, das nicht statisch ist sondern rhythmisch bewegt. (Hugh Milne)

Deine Hand öffnet und schließt sich, und öffnet und schließt sich. Wäre sie stets offen oder geschlossen, Du wärst gelähmt. Dein tiefstes Dasein ist in jedem kleinen Zusammenziehen und Ausdehnen. Beide so vollkommen ausgewogen und aufeinander abgestimmt. Wie Vogelschwingen. – RUMI

TriYoga ist der Yogastil der der Wirkungsweise der Craniosacralarbeit am nähesten kommt und diese optimal ergänzt.

Meine wärmste Empfehlung für TriYoga Interessierte:
www.triyogaflows.at  (Dr. Elke Osbitsch)

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